Abu Huraira (radiyallahu ´anhu) berichtete, dass der Gesandte Allahs
(sallalahu ´alaihi wa sallam) gesagt hat: „Derjenige ist kein Bedürftiger (arab. miskin), der bettelt, bis man ihm ein, zwei Datteln oder ein, zwei Bissen gibt. Ein echter Bedürftiger bettelt nicht darum, trotz seiner Not."(Dies berichteten Buchari und Muslim)
In einer anderen Überlieferung bei Buchari und Muslim heißt es: „Derjenige ist kein Bedürftiger, der bei den Menschen umhergeht und bettelt, bis man ihm ein, zwei Datteln oder ein, zwei Bissen gibt. Der wahre Bedürftige jedoch ist derjenige, der nichts hat, wodurch er unbedürftig würde und dessen Not auch niemand beachtet, so dass ihm auch niemand Sadaqa gibt, und trotzdem fängt er nicht an, die Leute anzubetteln."
Die bedürftigen Menschen verstecken oft ihre Bedürftigkeit und so weiß man auch nicht, dass sie Hilfe brauchen. Oft sind es gerade diese, die nicht bedürftig sind, die offen und schamlos um Hilfe bitten, die sie nicht brauchen.
Abu Musa (radiyallahu ´anhu) überliefert: Der Gesandte Allahs (sallalahu ´alaihi wa sallam) hat gesagt: „Jedem Muslim obliegt eine Sadaqa (d. h. eine Spende)." Er wurde gefragt: „Und wenn man nichts besitzt?" Der Prophet (sallalahu ´alaihi wa sallam) antwortete: „Dann soll er mit seinen Händen zu seinem eigenen Nutzen arbeiten und auch etwas von diesem Verdienst als Sadaqa geben."…(Dies berichteten Buchari und Muslim.)
Der Muslim wird dazu gedrängt zu arbeiten, um etwas zu verdienen, um einerseits seinen eigenen Lebensunterhalt zu bestreiten und andererseits einen Teil des erarbeiteten Geldes zu spenden. So muss er zum einen nicht für sich selbst betteln, und zum anderen hilft er anderen aus dem Ertrag seiner Arbeit, d. h. mit seiner Spende.
Abu Huraira (radiyallahu ´anhu) berichtete, dass der Prophet (sallalahu ´alaihi wa sallam) gesagt hat: „Die obere Hand ist besser als die untere Hand. Beginne mit deiner eigenen Familie, für die du zu sorgen hast (arab. ibda´ biman ta´ul). Die beste Sadaqa (d.h Spende), die man geben kann, ist die, die man gibt, wenn man selbst unbedürftig ist (arab. ´an dhahri ghinan). Und wer von Allah erbittet, tugendhaft zu sein (arab. yasta´fif), dem wird Allah Tugend (arab. ´iffa) schenken. Und wer zufrieden ist mit dem, was er hat (arab. yastaghni), den wird Allah unbedürftig machen." (Dies berichtete Buchari.)
Es gibt folgende Rangordnung in der Vorzüglichkeit: Am besten ist die gebende, spendende Hand. Dann folgt die Hand, die nichts von anderen nimmt. Daraufhin folgt die Hand, die etwas nimmt, wenn ihr jemand etwas gibt, obwohl sie nicht darum gebeten hat. Schließlich ist die am wenigsten vorzügliche Hand die, die um etwas bittet. Wenn man arm ist, muss man geduldig sein. Für diese Geduld wird man sehr von Allah, dem Erhabenen, belohnt: Abu Huraira berichtete, dass der Gesandte Allahs (s.a.s.) sagte: "Die armen Muslime werden das Paradies einen halben Tag (einer jenseitigen Tageslänge) vor den Reichen betreten, und das entspricht 500 Jahren."(Berichtet von
Tirmidhi)
Andere um Geld zu bitten ist verboten – außer wenn man in einer Notlage ist. In einer normalen Situation ist es verboten, weil damit folgende Dinge verbunden sind:
man klagt seine Lage; man erniedrigt sich selbst, und ein Mu'min soll sich nicht selbst erniedrigen; zumeist fügt man demjenigen, den man um etwas bittet, mehr oder weniger Schaden zu.
Wenn man in einer solchen Notlage ist, dass man Angst hat, krank zu werden oder zu sterben, ist es nicht verboten zu fragen. Im Gegenteil, wenn man Angst hat, vor Hunger zu sterben, hat man sogar die Pflicht, um Geld bzw. Essen zu bitten.
Allerdings muss man sich bemühen, selbst seinen Lebensunterhalt zu bestreiten:
Ubaidullah ibn 'Adijj ibn al-Khijar (r.) berichtete, dass ihm zwei Männer berichteten, dass sie zum Gesandten Allahs (s.a.s.) kamen, um ihn um etwas von den Spenden- bzw. Zakatgeldern zu bitten. Da musterte er sie und sah, dass es starke Männer waren. Dann sagte er: „Wenn ihr wollt, dann gebe ich euch (davon), jedoch hat weder ein Reicher noch ein starker Mann, der einen Beruf gelernt hat, ein Anrecht darauf." (Berichtet von Ahmad)
Unheil der Sozialhilfe und Hartz 4
1. BETRUG
Viele Muslime bekommen Sozialhilfe ohne diese wirklich zu brauchen. Viele lügen und betrügen, um an das Geld zu kommen. Viele arbeiten schwarz nebenbei und verdienen damit genug, nehmen trotzdem aber auch die Sozialhilfe an. Es sind nicht nur die Muslime, die dies tun, aber wir sind nicht für die Taten und das Benehmen der Nicht-Muslime verantwortlich und wir sollten uns doch anders verhalten. Unser Maßstab ist nicht das übliche Verhalten der Gesellschaft, sondern Quran und Sunna.
2. FAULHEIT
Ein Muslim sollte sich anstrengen und seinen Lebensunterhalt verdienen. Faul sein ist keine islamische Eigenschaft.
3. HOCHMUT
Wenn man denkt, man sei zu schade, um eine Arbeit zu machen, ist das nichts anderes als Hochmut. Jemand, der es vorzieht vom Sozialamt zu leben, als
Toiletten zu putzen, ist hochmütig. Besser ist es eine ehrenhafte Putzfrau zu sein, als jemand, der nichts tut und auf Kosten anderer lebt.
4. SCHWACHE MUSLIME
Wie soll der Islam stark sein, wenn es so wenige Muslime gibt, die auf eigenen Füßen stehen? Männer, die arbeiten können und nichts tun, können den Islam nicht weiterbringen.
5. HADJ MIT UNERLAUBTEN MITTELN
Viele vom Amt lebende Muslime reisen nach Mekka, um die Pilgerfahrt (Hadsch) zu vollziehen. Das Amt bezahlt dafür. Der Hadsch ist Pflicht für jeden Muslim, der gesundheitlich und finanziell dazu in der Lage ist. Jemand, der NICHT sein Geld mit ehrlicher Arbeit verdient, ist nicht finanziell in der Lage und sollte das nicht machen.
6. IST DAS GELD VOM SOZIALAMT HALAL?
Die Frage sollte sich jeder für sich ganz ehrlich beantworten. Woher kommt das Geld? Zum größten Teil von Steuereinnahmen. Wer bezahlt Steuern in Deutschland? Alle, u.a. auch die Prostituierten, die Alkoholfabriken, die Schweinefleisch verarbeitenden Unternehmen, Casinos usw. usw. Wer kann sicher sein, dass das Geld, das er vom Amt bekommt, nicht genau das Geld ist, das mit unerlaubten Mitteln verdient wurde?! Allah weiß es!
Das Verhalten vieler Muslime, die vom Amt leben
Viele der Muslime, die vom Amt leben, sind ständig unzufrieden. Ihre Herzen sind erfüllt mit Hass. Alle wollen auswandern. Sie tun es aber nicht und werden es auch nie tun, weil sie es nirgendwo so gut haben werden wie in Deutschland. In den s.g. islamischen Ländern gibt es nichts umsonst. Viele Schwestern, die sich dafür entschieden haben den Gesichtsschleier (Niqab) zu tragen leben von Sozialhilfe, deren Männer genauso. Es scheint eine Mode unter den Muslimen zu sein. Die Frau bleibt zu Hause, mashaAllah! Bedeckt ihr Gesicht, ist „die beste" Muslima, hasst die Ungläubigen. Nebenbei vergisst sie, dass sie sogar ihren Niqab mit dem Geld des Ungläubigen gekauft hat. Andere Schwestern, die arbeiten gehen, werden als schlechte Muslimas abgestempelt, weil sie angeblich unter unislamischen Bedingungen arbeiten. Keine Frau will freiwillig acht Stunden am Tag arbeiten und völlig erschöpft nach Hause kommen. Wieso tun wir das dann? Weil die Männer ihren Pflichten nicht mehr nachgehen und die Frauen nicht versorgen. Am besten ist es sogar, wenn die Frau die ganze Familie und den Mann mit versorgt. Wer tut schon so etwas freiwillig?!
Was ist die Lösung? An erster Stelle sollten die Männer wieder ihre Rolle des Versorgers übernehmen und für ihre Frauen und Kinder sorgen. Weil, wie kann ein Vater, der den ganzen Tag zu Hause (oder in der Moschee) herumsitzt ein gutes Beispiel für seine Kinder sein?! Wenn die Männer dies endlich täten, müssten die Frauen nicht so viel arbeiten und hätten so mehr Zeit, um gute Kinder zu erziehen.
Die Frauen sollten ihre Kinder schon ganz früh daran gewöhnen, zu arbeiten. Auch wenn es kleine Haushaltsarbeiten sind, die sie erledigen sollten. Und dabei gilt: nicht nur die Mädchen, sondern auch die Jungen! Die Mütter sind diejenigen, die Jungs zu faulen Männer erziehen, die irgendwann nicht in der Lage sind etwas zu tun, und das sollte sich ändern.
Muslime sollten auf Bildung achten - Männer und Frauen. So kann man dann ein gutes Beispiel für die Kinder sein und auch eine gute Arbeit finden, so dass man nicht mehr vom Sozialamt abhängig ist.
Als letztes sollte uns klar sein, dass Geld, das nicht ehrlich verdient wurde, keinen Segen mit sich bringt. Warum haben Menschen, die vom Amt leben, immer Geldprobleme, obwohl sie eigentlich genug bekommen? Und warum haben andere, die arbeiten und weniger bekommen immer genug?!
Elisa Aleksandrova
Quelle: http://alumma.wordpress.com/2010/03/19/arbeitslosengeld-und-sozialhilfe/
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